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Wer wir sind |
Die Erwerbsloseninitiative Kiel ist aus der vor über 20 Jahren gegründeten ehemaligen
Arbeitsloseninitiative Kiel e.V.
hervorgegangen. Ursprüngliche Idee war,
als politische Initiative gegen Armut und Erwerbslosigkeit vorzugehen.
So war die Beratung und Unterstützung von Arbeitslosen und
SozialhilfeempfängerInnen genauso ein Teil der Arbeit, wie das Gestalten gemeinsamer Aktionen und die
Auseinandersetzung mit politischen Themen, die uns "alle" angehen.
Mit den zahlreichen Änderungen in der Sozialgesetzgebung und einer zunehmend restriktiven Ausgestaltung sozialer Unterstützung, kam - wie für die meisten ähnlich Strukturierten Initiatuiven und Verbände in Schleswig-Holstein - das Aus :
Eine ursprünglich vorhandene öffentliche Förderung der Initiative wurde vor Jahren eingestellt.
Entsprechend
"engagierte" Menschen stellten gleichfalls ihre Beteiligung ein.
Oder sie
versuchten den auch wirklich letzten Vorteil aus noch vorhandenen
Ressourcen für sich in Anspruch
zu nehmen.
Irgendwann konnte die
Miete für die ehemaligen Räume nicht mehr aufgebracht werden. Ende 2008
wurden die Räume in der Iltisstr. 34 aufgegeben.
Nach langer Suche wurden dann kostengünstige Räume in der Stoschstraße gefunden.
Mit großer Unterstützung der verbliebenen bzw. neu hinzugewonnenen Mitglieder konnte mit der Renovierung des zwar günstigen – aber
entsprechend auch stark instandsetzugsbedürftigen – ehemaligen Ladengeschäfts
begonnen werden.
Leider wurden auch hier gegebene Zusagen nicht eingehalten. Dafür wurde versucht, politischen Vorteil auf Kosten der ehrenamtlich engagierten Menschen für
eine Partei und deren Amtsträger zu gewinnen. Letzlich führte dies zur endgültigen Aufgabe des eingetragenen Vereins.
Wir verstehen uns als unabhängige
Plattform für alle Menschen,
die sich im Bereich Arbeitslosigkeit, Ausgestaltung von
Integrationsmöglichkeiten oder auch politischer Teilhabeengagieren möchten.
Dabei sind wir offen für alle neuen Ideen.
Stadtteilorientierung und die Augsgestaltung soziokultureller Angebote sind
hierbei ein Aspekt. Weiterhin wird der Aufbau einer unabhängigen und selbstverständlich
kostenlose Beratung eines unserer Ziele bleiben.
Wir möchten gleich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass jedes unsere Mitglieder eigene Interessen und Anliegen mit der Initiative verbindet. Dabei könnt Ihr sowohl Ideen als auch Hilfen bei der Umsetzung Eures Engagements erwarten. Mitstreiter und MitstreiterInnen für Eure Sache solltet Ihr mitbringen – oder mit uns versuchen Wege zu finden diese zusammenzuführen. Ihr könnt auch an vorhandene Angeboten und Projekten teilhaben und Verantwortung übernehmen.
Ziel war und ist vorrangig, Hilfestellung bei der Durchsetzung der rechtlichen Ansprüche zu bieten. Doch war damit von Beginn an auch die Zielsetzung verbunden, Erwerbslosen Wege aus der gesellschaftlichen Isolation zu bieten und Selbststärkungskräfte zur Lösung sozialer Problemsituationen anzuregen. Unser Anliegen ist das Aufzeigen von Zugängen zu entsprechenden Informationsmöglichkeiten sowie weiterführenden Beratungsangeboten.
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Auch möchten wir kostenlose Seminare zu zu unterschiedlichen Themen anbieten. Näheres hierzu unter „Aktuelle Seminare“. Aktuelle Themen und Veranstaltungsorte geben wir rechtzeitig bekannt.
Ein Themenschwerpunkt ist für uns seit langem die Forderung auf Einführung eines Bürger- oder auch Existenzgeldes.
Wir sind bundesweit im Informationsaustausch mit anderen Initiativen.
Zu unseren Aktivitäten gehört auch, dass wir uns für die Forderungen einsetzen Beförderungsmöglichkeiten innerhalb des Öffentlichen Personennahverkehrs für alle Menschen umsonst einzuführen.
Unser Grundanliegen ist die Rückbesinnung
auf das menschliche Maß: in unserer Gesellschaft - und weltweit.
Übrigens: Der Beginn des industriellen Fischfangs und
die sich abzeichnende Überfischung der Meere verleitete Fischer zu der
Überzeugung, dass der Seehund als Nahrungskonkurrent die Fischbestände plündere.
Die Ausrottung des Seehundes wurde als erstrebenswertes Ziel gesehen. Dabei
wurden die Tiere geschossen, erschlagen und mit Netzen und Reusen gefangen; auch
das Auslegen vergifteter Fischköder wurde in manchen Regionen als Methode
angewandt. Noch immer werden weltweit Seehunde gejagt. Trotz vieler Proteste hat
das kanadische Fischereiministerium die Robbenfangquote 2009 noch einmal auf nun
338200 zur Tötung freigegebene Babyrobben (Heuler) erhöht.