Mehr als 270000 falsche Hartz-IV Bescheide im letzten
Jahr, so die Sendung REPORT-Mainz, wurden im Widerspruchsverfahren korrigiert.
Damit war mehr als jeder dritte Widerspruch erfolgreich. Die mangelnde Kompetent vieler Sachberabeiter und
Sachbearbeiterinnen der ARGEN bestätigt Heinrich Alt, Vorstand für
Grundsicherung in der BA: „Wir haben erhebliche Qualifikationsdefizite, die noch
verschärft werden durch eine hohe Personalfluktuation in unseren
Arbeitsgemeinschaften.“ So ist Rainer Radloff, Geschäftsführer der ARGE
Bielefeld sogar erstaunt, das hinsichtlich der "Personalsituation (...) so wenig
(!!!) Fehler passieren." Dabei waren viele Mitarbeiter und MitarbeiterInnen der
Argen, so REPORT Mainz, zurvor beispielsweise bei Friedhofs- oder
Gartenbauämtern beschäftigt, bei der Telekom oder als Hausmeister.
(http://www.swr.de/report/presse/-/id=1197424/nid=1197424/did=5839890/gg29tv/index.html)
Leicht läßt sich die Zahl der fehlerhaften Bescheide innerhalb dieser Zeiträume hochrechnen. Nicht berechenbar ist
die Zahl der fehlerhaften Bescheide, bei denen die unbedarften Bürger sich - zugunsten der Kommunen - auf die Sachkenntnis der ARGE verließen ....
Sollten auch Euch Zweifel an den Fähigkeiten des ehemaligen Friedhofsmitarbeiters hinsichtlich Eures Bewilligungsbescheids oder Eurer Eingliederung
in den Arbeitsmarkt (Fordern und Fördern) kommen: Nutzt die (noch) vorhandenen Rechtsmittel: informiert Euch
mittels entsprechender Literatur für einen begründeten Widerspruch, oder erhebt ihn einfach pauschal !!!
Nutzt auch die Möglichkeit der Beschwerde in der Hoffnung, hier bei der Bearbeitung sei - naja ....